Marlies Rohde

1953 Bergvermessungstechnikerin

Marlies Rohde zählt zu den wenigen Frauen, die in den späten 1960er Jahren eine bergmännische Berufslaufbahn einschlugen. Den traditionellen Frauenberufen abgeneigt unterzeichnete sie 1968 ihren Anlernvertrag zur Technischen Zeichnerin auf der Zeche Minister Achenbach in Lünen-Brambauer. Nach Abschluss ihrer Ausbildung 1971 entschied sie sich auf Anraten ihres damaligen Chefs gegen eine Weiterbildung auf der Bochumer Bergschule. Aufgrund des Verbots von Untertagearbeiten für Frauen wäre es schwierig geworden eine Anstellung zu finden. Auch fehlte vielerorts noch die notwendige Akzeptanz gegenüber Frauen in traditionellen Männerberufen. Marlies Rohde nahm stattdessen das Angebot ihres Vorgesetzten an, an einer betrieblichen Fortbildung im neu aufkommenden Computerwesen teilzunehmen.

1985 erhielt sie die Zuständigkeit über das Risswerk zugesprochen. Nach der Stilllegung der Zeche Minister Achenbach wechselte Marlies Rohde auf die Zeche Heinrich Robert (später Bergwerk Ost) nach Hamm. 2005 trat Marlies Rohde in den Vorruhestand ein und engagierte sich als ehrenamtliche Museumsführerin im Barbarastollen des Stadtmuseums Bergkamen. Zwei Jahre später erhielt sie nochmals die Möglichkeit für einige Wochen im Jahr auf der Zeche Heinricht Robert tätig zu sein.

„Bergbau war ja eine Männerdomäne“

Als Mädchen in einen technischen Beruf

Als Mädchen unter Tage

Ausbildung als Vermessungstechnikerin

Keine Zeit zum Angst haben

Erste Anfahrt als Auszubildende

„… nicht viel Zeit, um andere Sachen zu machen“

Freizeit während der Lehre in den späten 1960er Jahren

„Da hat sich so viel getan“

Jugend in den 1970er Jahren

„Das war damals etwas ganz Ungewöhnliches“

Kongolesische Bergbaustudenten

„Die Computer-Sache war mein Part“

Anfänge der Digitalisierung

„Das Ruhrgebiet, das ist doch ein riesig löchriger Käse“

Industriekultur: Identitfikation vs. Vorurteil

„Was macht die Frau denn da?“

Als Ehemalige im Barbarastollen Bergkamen

„… das Gute aber auch eben halt das Negative“

Ganzheitliche Erinnerung an den Bergbau

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